Ein bürgerlicher Dienst für Luxemburg
Ein bürgerlicher Dienst für Luxemburg
Als einzige Partei in Luxemburg fordert FOKUS einen obligatorischen nationalen Dienst für junge Männer und Frauen. Dieser obligatorische Dienst, der zertifiziert und vergütet werden sollte, kann entweder im zivilen oder im militärischen Bereich abgeleistet werden.
Vorbild für unseren Vorschlag ist Österreich, wo dieser Dienst seit etwas mehr als 50 Jahren als Alternative zum Militärdienst existiert. In der Alpenrepublik dauert der Zivildienst neun Monate und muss vor dem 35. Ziel ist es, das Engagement junger Menschen für das Gemeinwohl zu fördern und als Gesellschaft besser auf Krisenzeiten vorbereitet zu sein, beispielsweise wenn Naturkatastrophen oder Gesundheitskrisen das Land heimsuchen.
Studien in Österreich zeigen, dass drei von vier jungen Menschen dann besser auf ungewohnte Situationen reagieren können und mehr Verständnis für ältere und schutzbedürftige Menschen haben. In der Alpenrepublik bleiben viele junge Menschen – rund 35 % – nach ihrem Wehrdienst in der Freiwilligenarbeit aktiv und stärken so das Sozialsystem, den Gesundheitssektor, Vereine und Verbände.
FOKUS ist der Ansicht, dass ein Nationaldienst auch hierzulande das Ehrenamt stärken könnte, insbesondere im Gesundheitswesen, wo in den kommenden Jahren ein erheblicher Bedarf im Land bestehen wird. Ein Zivildienst könnte eine große Hilfe für unser Sozial- und Gesundheitssystem sein.
Er würde das Land krisensicherer machen. Außerdem würde er junge Menschen aus allen Gesellschaftsschichten zusammenbringen, ihnen grundlegende Werte näherbringen, die Freiwilligenarbeit stärken und den sozialen Zusammenhalt fördern.
Ein Land wie Luxemburg braucht Bürger, die sich mit unseren Werten identifizieren, die bereit und in der Lage sind, sich zu engagieren, Menschen in Not zu helfen und ein vollwertiger Teil einer Gesellschaft zu sein, die mehr ist als nur ein Rädchen in einem Modell des ewigen Wirtschaftswachstums.
Luxemburg, 28. November 2024




